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Systemische Grundlagen von Emotion-Flow

Alles ist mit Allem verbunden und beeinflusst sich gegenseitig. (Butterflyeffekt) Das Universum, als Gesamtsystem, gliedert sich in Subsysteme. Wir arbeiten überwiegend mit dem Subsystem „Gruppe von Menschen“, z.B. Familie, Team, Freundeskreis, usw. Jeder Mensch ist Teil vieler Subsysteme, die ihn beeinflussen und von ihm beeinflusst werden. Jeder Mensch in diesen Subsystemen wird wieder beeinflusst und beeinflusst wieder, usw. Systeme sind in einem Fließgleichgewicht. Bewegung im System bewirkt zwingend Bewegung aller Teile des Systems. Welche Veränderung eintritt ist nicht planbar aber die Veränderung läuft meist in Richtung Gleichgewicht oder Harmonie.
Psychische Störungen sind aus systemischer Sichtweise keine Erkrankung, sondern die zur Zeit bestmögliche Lösungsstrategie. Ein Symptom erfüllt einen „Zweck“ im System. Unsere Arbeit besteht darin, den Klienten darin zu unterstützen andere, hoffentlich bessere und angenehmere, Lösungsstrategien zu entwickeln.

Die 4 Säulen der Emotion-Flow Technik

NLP

NeuroLinguistisches Programmieren

EMDR

Eye Momevement Deskription and Reprocessing 

EFT

Emotional Freedom Techniques

Affirmationen

Lebensbejahende und bekräftigende Aussagen

NLP

NeuroLinguistisches Programmieren

EMDR

Eye Momevement Deskription and Reprocessing

EFT

Emotional Freedom Techniques

Affirmationen

Lebensbejahende und bekräftigende Aussagen

Systemtheorie

Alles ist Energie und dadurch miteinander verbunden.

Angewandte Elemente aus …

… NLP

Aus dem NLP (Neurolinguistisches Programmieren) verwenden wir Ankertechniken und arbeiten mit verschiedenen räumlichen Positionen.

  • Ankertechnik: Bei der Ankertechnik wird eine angenehme Emotion mit einem neutralen Reiz verknüpft. Die Emotion „Freude“ z.B. mit dem neutralen Reiz „Umschließen des linken Daumen mit der rechten Hand“. Der Klient, mit dem gearbeitet werden soll, sucht in der realen Erinnerung eine Situation, in der er Freude empfunden hat. Diese Erinnerung wird dann überprüft, ob sie sich „richtig“ anspürt. Wenn sie „richtig“ist, kann sie geankert werden. Dann wird der Klient durch verbale Aufforderungen tief in die emotionale Erinnerung dieser Situation geführt. Weitere Aufforderungen helfen ihm dann, seine jetzigen Körpergefühle intensiv wahrzunehmen. Im Anschluss folgt der neutrale Reiz (z.B. „Umschließen des linken Daumen mit der rechten Hand“).
  • Arbeit mit verschiedenen räumlichen Positionen:  Dies ist eine Technik, die den Rollenwechsel in eine andere Person erleichtert. Ein Positionshalter kann z. B. ein Sessel sein. Nennen wir den Klienten, der arbeitet „Josef“ und nennen wir die Person, die unterstützt werden soll, „Hans“. Wir stellen 2 Sessel (A und B) gegenüber auf. Josef setzt sich auf Sessel A und schaut auf Sessel B und stellt sich vor, dass Hans auf diesem sitzt. Dann wird Josef aufgefordert, sich Hans in all seiner Wesensart (wie spricht er, wie ist seine Mimik und Gestik, wie sieht er aus usw.) vorzustellen. Dadurch wird Josef in eine tiefe Vorstellungswelt geführt. Dann wird Josef aufgefordert, sich auf Sessel B zu setzen und die Rolle von Hans einzunehmen. Wenn Josef auf Sessel B sitzt, wird er ähnliche Emotionen und Körpergefühle wie Hans erleben. Er wird, wenn er auf Sessel B sitzt, mit Hans angesprochen. Jetzt ist es möglich, mit den Techniken von EMDR und EFT an der Bearbeitung der Blockaden zu arbeiten.

… EMDR

EMDR ist eine Stimulationstechnik, die durch bihemisphärische Reize einerseits ein tiefes Wahrnehmen, andererseits ein Löschen der emotionalen Anteile der Erinnerung bewirkt. Methodisch gibt es dabei verschiedene Möglichkeiten, z.B:

  • horizontale Fingerbewegungen vor den Augen des Klienten, denen er mit den Augen folgt.
  • akustische Reize, wie Klatschen links und rechts vom Klienten.
  • taktile Reize, wie abwechselndes Klopfen links und rechts auf die Schultern des Klienten.

Nach der Phase des Reizes, die nicht länger als ca. 20 Sek. andauert, folgt eine Pause, in der der Klient aufgefordert wird zu sagen, was in ihm vorgeht. Diese Pause hat eine zentrale Funktion:

  • Sie ermöglicht den Kontakt zwischen Trainer und Klienten.
  • Sie bietet dem Klienten die Möglichkeit, seine Emotionen mitzuteilen, was heilende Wirkung hat,
  • und sie verhindert, dass sich der Klient in seiner Not allein gelassen fühlt.

Auf die Frage nach seinem Befinden beginnt er in unserem Beispiel den Satz mit: „Ich bin Hans …“ Dies soll kein langer Dialog werden, sondern nur eine kurze Aussage. Dann beginnt erneut der Vorgang mit dem Reiz und so immer weiter bis ein entspanntes und angenehmes Körpergefühl entsteht.

… EFT

Die „Emotional Freedom Techniques“ wurde von Gary Craig entwickelt und basieren auf der Grundannahme, dass der Grund aller negativen Emotionen in einer Unterbrechung (Störung) des körpereigenen Energieflusses liege. Ziel und Methode der Behandlung ist die Wiederherstellung des ungestörten Energieflusses im Körper. Um das zu erreichen, werden von den EFT-Anwendern spezifische Meridian-Punkte am Kopf, Oberkörper und der Hand mit den Fingern geklopft oder massiert, während der Klient sich auf sein Problem konzentriert.

Die Technik EFT, die ich in Emotion-Flow verwende stellt MEIN Verständnis der Technik dar und nicht das von Gary Craig, dem Entwickler.

Die kombinatorische Wirkung dieser Elemente bei Emotion-Flow

Die Kombination dieser Methoden ermöglicht es emotionale Erinnerungen nachhaltig zu verändern und somit das Erleben aktueller Situationen zu beeinflussen. Der Mensch, wie auch das Tier, kommen so in einem Zustand des Präsenz-Seins, des in-der-Mitte-seins, der Harmonie und Zufriedenheit.

 

Hinweis: Bei Problemen mit krankheitswertigem Charakter ist eine medizinische Abklärung im Vorfeld erforderlich!
Emotion-Flow ersetzt keine medizinische Behandlung. Die Sitzungen sind kein Ersatz für ärztliche Diagnosen oder psychotherapeutische Untersuchungen oder Behandlungen.